{Champagner-Trüffel} Prosit Neujahr! Holprig hat 2016 begonnen, das Jahr wird aber ein Knüller!

Na, seid ihr gut ins Neue Jahr gekommen? Bei mir war der Start ja eher holprig… Statt Fleisch aus dem Smoker und leckere Drinks gab es Silvester für mich noch einen Arztbesuch und dann Kamillentee und Salzstangen… Und so oder ähnlich ging es dann weiter, so richtig fit bin ich dieses Jahr noch nicht geworden. Was eben auch dazu geführt hat, dass meine „Kleine Pralinenreihe zum Jahresbeginn“ erst jetzt startet statt direkt nach Neujahr

Champagner-Trüffel / Champagne truffle [wienerbroed.com]

Dafür geht es gleich mit einem Knaller los: Es gibt Champagner-Trüffel! Denn nicht nur das neue Jahr muss gefeiert werden, im Hause Wienerbrød steht auch ein aufregendes Jahr an! Denn ab dem Frühjahr wird es Verstärkung geben! Mr. L und ich sind sehr gespannt, wie der Zuwachs auf die Geräusche aus der Küche reagiert und für den Blog bin ich natürlich gespannt, ob und wie ich zum bloggen komme. Es könnte also ab dem Frühjahr etwas ruhiger werden…
Wienerbrøds kleine Pralinen-Reihe zum Jahresbeginn
Aber jetzt erstmal hoch die Gläser und Prost, hier kommt das Rezept für die perfekte Kombination aus prickelndem Champagner und zartschmelzender Schokolade (nach einem Rezept von Coppeneur):

Champagner-Trüffel / Champagne truffle [wienerbroed.com]

Rezept für Champagner-Trüffel

Prost! Champagner zum Essen in feiner Zartbitter-Schokolade
Bitte beachten: In der Zubereitungszeit ist die Abkühlzeit über Nacht nicht enthalten.
Gericht Pralinen
Backzeit 1 Stunde 30 Minuten
Portionen 63 Pralinen

Zutaten

Hülle:

  • 63 Trüffel-Hohlkugeln Zartbitter
  • 300 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 250 g Puderzucker

Füllung:

  • 75 g Sahne
  • 20 g Butter
  • 30 g Honig
  • 240 g Zartbitterkuvertüre (fein gehackt oder Kuvertüre-Drops)
  • 110 ml Champagner
  • 25 ml Marc de Champagne

Außerdem:

  • Kleiner Topf, Schneebesen, Pralinenfüller (oder Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle), Temperiererät (oder Metallschale auf Wasserbad), kleiner Papierspritzbeutel, flache Schale, Einweghandschuhe, kleiner Teelöffel, Pralinengabel (oder normale Gabel), Pralinengitter (oder mit Alufolie überzogenes Brett), Küchensieb

Anleitungen

  • In einem kleinen Topf die Sahne ganz kurz aufkochen und dann vom Herd nehmen. Die Butter und den Honig mit dem Schneebesen unterrühren und dann die Kuvertüre in der Mischung schmelzen. Alles gut durchmischen.
  • Zuletzt den Champagner und den Marc de Champagner dazugeben und alles gut durchmischen bis eine gleichmäßige Ganache entstanden ist.
  • Sobald die Mischung auf ca. 27 – 28°C abgekühlt ist, mit einem Pralinenfüller (oder dem Spritzbeutel mit der Lochtülle) in die Trüffelhohlkörper füllen, bis ca. 1 – 2 mm unterhalb des Randes. Über Nacht komplett auskühlen lassen.
  • Am nächsten Tag die Kuvertüre für die Hülle temperieren und ca. 1/3 der Kuvertüre in den kleinen Papierspritzbeutel geben. Damit die Löcher der Hohlkörper schließen und den „Verschluss“
  • Puderzucker nun in einen kleinen flachen Teller geben.
  • Zum Überziehen der Trüffel jeweils einen TL temperierte Kuvertüre in die mit einem Einweghandschuh bezogene Hand geben und so lange in der Innenhandfläche rollen, bis die Kugel komplett mit Kuvertüre überzogen ist.
  • Dann die Trüffelkugel im Puderzucker wälzen, das geht am besten mit einer Pralinengabel. 
  • Trüffel dann kurz in einem Küchensieb über dem Puderzucker rollen, damit der überschüssige Puderzucker abfällt.
  • Mit den restlichen Trüffelkugeln ebenso verfahren, fertig!

Notizen

Rezept von Coppeneur

Champagner-Trüffel / Champagne truffle [wienerbroed.com]

Ich habe dieses Jahr ja leider auf ein Verkosten der Pralinen verzichten müssen, aber Mr. L und alle mit den Pralinen Beschenkten waren sich einig: Die Trüffel haben ziemlich Rumms und schmecken hervooooorragend.

Ich werde die Trüffel dann nächstes Silvester gleich nochmal machen und dann probieren. Oder vielleicht vorher, zu feiern wird es dieses Jahr sicherlich einiges geben, da bin ich mir sicher! Oder vielleicht mit der nächsten Sorte Pralinen, die ich euch dann nächsten Sonntag vorstelle. Oder mit der dritten Sorte, denn aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, und auch dieses Jahr gibt es in meiner „kleinen Pralinenreihe zu Jahresbeginn“ drei Sorten. Seid ihr schon gespannt, was da kommt? Soviel sei verraten: es bleibt lecker! ;-