Heute geht es „back to the roots“ mit „Bake to the roots“. Was für ein Wortspiel, was? Aber im Ernst, dank Marc vom Blog „Bake to the roots“ begeben wir uns heute zurück an den Anfang dieses Blogs. Marc hat mit seinem Blog-Event „RE•CREATE“ nämlich dazu aufgerufen, mal ein Rezept aus der Anfangszeit neu zu backen und dann die Fotos gegenüberstellen. Oh hauerha. Denn über so manches Foto aus meiner Anfangszeit als Blogger erschrecke ich heute regelrecht! Damals habe ich mit dem iPhone fotografiert und dann immer irgendeinen Filter drübergelegt. Eins der besten Beispieledafür sind die Whoopie Pies mit weißer Schokolade und Himbeeren, die ich nach einem Rezept aus Dani Kleins Buch „Klitzekleine Glücklichmacher“ gebacken habe. Autsch….
Heute sieht das mit dem Fotografieren ganz anders aus. Oft habe ich schon beim Backen ein Bild vor meinem inneren Auge, wie es am Ende aussehen soll. Es klappt zwar nicht immer genau so und es gibt nach wie vor Fotos, mit denen ich nicht zufrieden bin, aber im Großen und Ganzen mag ich meine Fotos 🙂
Jedenfalls habe ich die Whoopie Pies, die ich damals schon toll fand, nochmal in den Ofen geschoben und neu fotografiert. Tadaaaa, viiiiiiel besser! Und immernoch saulecker. Perfekt also für Marcs Blogger-Sause. und bevor nun das Rezept kommt, kommt hier erst einmal das alte Foto:

Rezept für Whoopie Pies mit Himbeeren und weißer Schokolade
Zutaten
Teig:
- 150 g weißer Kuvertüre
- 125 g Butter , Raumtemperatur
- 165 g Zucker
- 1 Ei (L)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 300 g Mehl
- 1 1/2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 150 ml Milch
Füllung:
- 5 Eiweiß
- 175 g Zucker
- 200 g Butter , Raumtemperatur
- 400 g Himbeeren
Außerdem:
- Scharfes Messer, Küchenmaschine mit Schneebesen- und Rühr-Aufsatz, 2 Sptritzbeutel mit großer Lochtülle, 2 Backbleche mit Backpapier, Pürierstab, Metallschüssel auf Wasserbad, Schneebesen
Ofen:
- 180°C
Anleitungen
- Zuerst die weiße Kuvertüre grob hacken.
- In der Küchenmaschine (oder in einer großen Rührschüssel mit Handrührgerät) mit dem Rühraufsatz die Butter mit dem Zucker cremig schlagen, d.h. die Masse soll luftig und sehr hell sein.
- Dann das Ei und das Vanilleextrakt dazugeben und untermischen.
- Das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron mischen und die Mischung dann zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben, dann die Milch unterrühren.
- Zuletzt die Kuvertüre kurz untermischen.
- Den Teig in den Spritzbeutel geben und damit runde Teigkleckse auf die beiden Backbleche spritzen, Ø3-4 cm. Zwischen den Klecksen mindestens 4 cm Platz lassen, die Kleckse gehen auf.
- Jedes Blech für ca. 12 Minuten backen. Die Whoopie Pies sollen schön goldbraun werden, aber nicht zu braun (und damit zu trocken) werden.
- Nun die Füllung:
- Von den Himbeeren etwa 150 g pürieren (ich püriere nur ganz kurz, dann ergeben sich noch "Himbeer-Schlieren in der Creme").
- Die Eiweiße mit dem Zucker über einem Wasserbad so lange schaumig schlagen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
- Dann die Eiweiß-Zucker-Mischung auf höchster Stufe in der Küchenmaschine mit Schneebesen-Aufsatz so lange schlagen, bis die Mischung ganz, ganz steif ist.
- Nun weiterrühren und dabei die Butter in kleinen Stückchen dazugeben. So lange verrühren, bis eine gleischmäßige Creme entstanden ist (wenn die Mischung gerinnt einfach weiterrühren!).
- Die pürierten Himbeeren dazugeben und untermischen. Die Füllung dann in den zweiten Spritzbeutel geben.
- Die Whoopie Pies nun zu Paaren sortieren und immer auf einen Pie auf die flache Seite Füllung spritzen, und zwar soviel, dass beim Zusammendrücken ca. 5 mm Dicke der Füllung bleiben.
- Auf die Füllung ein paar Himbeeren geben und dann den zweiten Pie mit der flachen Seite aufdrücken. Fertig!
Na, was meint ihr? Die Creme hört sich etwas kompliziert an, aber ist es gar nicht. Und das Ergebnis lohnt sich auf jeden Fall. Und für mich hat es sich auch gelohnt, von den Whoopie Pies nochmal neue Fotos zu machen. Und euch auch endlich das Rezept zu geben, das habe ich nämlich beim ersten Post nicht. Ich unwissender Blogneuling…. Jetzt aber. Also los, backt diese leckeren Whoopie Pies mit weißer Schokolade und Himbeeren auch mal! Und dann macht ein hübsches Foto 😉
Mimis Foodblog meint
Wow,
ich muss ja sagen, dass ich beide Varianten der Whoopie Pies mit Weißer Schokolade und Himbeeren sehr, sehr lecker und ansprechend finde. Aber man sieht auf den Fotos schon eine deutliche Entwicklung – da ist man doch immer wieder erstaunt, was für schöne Fortschritte man selbst macht.
<3
Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Mimi
Katharina von Wienerbrød meint
Liebe Mimi,
also geschmacklich war auch die erste Variante top 😉 Nur eben nicht so hübsch. Und nicht so hübsch fotografiert 🙂
Aber ich kann das Rezept auf jeeeeden Fall zum Ausprobieren empfehlen!
Alles, alles Liebe,
Katharina