Rezept für Zimtschnecken-Stockbrot | Verspäteter Midsommar-Snack

Da bin ich wieder, zurück aus der Sommerpause, also mit ’nem neuem Rezept. Fast wäre es gar keine Sommerpause geworden, denn ich habe was vergessen. Ein Rezept, das ich versprochen habe. Denn im Rahmen der Podcast-Aufnahme zur #skandiwoche hatte ich versprochen, ein Stockbrot-Rezept zu posten. Natürlich ein Zimtschnecken-Stockbrot!

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Midsommarsause zum Hören

Wenn ihr euch jetzt fragt, welchen Podcast ich meine, dann ist das die Midsommar-Ausgabe des Podcasts nordundnoerdlicher. Ich war bei den beiden Mädels Annka und Kathi schon vor einer Weile zu Gast, dieses Mal gab es eine virtuelle Midsommar-Party mit Anne von Linava, Wiebke von Liebe.Lykke.Lakritz, Lisa von Blickrichtungnorden und Anna von L’Abroad.

Wir haben vor ein paar Wochen den Podcast aufgenommen und dabei kam der Wunsch nach einem Zimtschnecken-Stockbrot auf. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auf ein Stockbrot zimtschneckisieren könnte.

Und weil die Folge so toll geworden ist (ihr könnt sie bei Spotify aber auch überall sonst, wo es Podcasts gibt, anhören) und wir da soviel gequatscht haben, mache ich es ganz kurz und hier kommt schon das Rezept. Los geht’s:

Zimtschnecken-Stockbrot © Katharina Laurer, wienerbroed.com

Zimtschnecken-Stockbrot

Das zimtschneckigste Stockbrot ever! Fluffiger Hefeteig mit der typischen Zimt-Zucker-Mischung und einem Hauch Kardamom
Vorbereitungszeit30 Min.
Backzeit20 Min.
Gehzeit45 Min.
Gericht Hefegebäck, Hefeschnecken, Schnecken, Zimtschnecken, Zimtschnecken & Co.
Portionen 15 Stockbrote

Equipment

  • Schneebesen
  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • Frischhaltefolie o.ä.
  • kleines Schüsselchen
  • Teelöffel
  • Wellholz
  • Backpinsel
  • Stöcke
  • Lagerfeuer

Zutaten
  

Teig

  • 200 ml Milch lauwarm
  • 1 Würfel Hefe frisch
  • 500 g Mehl Type 550
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Kardamom gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei M
  • 100 g Butter Raumtemperatur

Füllung

  • 50 g Butter geschmolzen
  • 75 g Zucker
  • 2 EL Zimt

Anleitungen
 

  • Die Milch in den Rühbecher geben und die Hefe in kleinen Stückchen dazugeben. Dann mit einem Schneebesen so lange rühren, bis die Hefe aufgelöst ist.
  • In die Schüssel der Küchenmaschine das Mehl geben, ein Kuhle hineinformen und dort den Zucker, den Kardamom, das Salz und das Ei geben.
  • Die Hefemilch dazugeben und die Küchenmaschine anstellen.
  • Sobald sich alles zu einem Teig zusammenmischt, die Butter in kleinen Stückchen dazugeben.
  • Langsam weiterkneten lassen, bis ein homogener Teig entstanden ist, dann für ca. 5 Minuten auf höchster Stufe weiterkneten lassen. Der Teig soll dann schön elastisch sein.
  • Den Teig dann per Hand zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben und dann abgedeckt für ca. 45 M inuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit in einer kleinen Schüssel Zucker und Zimt für die Füllung mischen.
  • Nun den Teig in 15 Teile teilen und diese wieder zu Kugeln formen.
  • Aus den Kugeln sehr dünne (ca. 3 mm) längliche Fladen auswellen, ca. 25 x 10 cm.
  • Diese Fladen mit einem Backpinsel dünn mit der weichen Butter für die Füllung einstreichen.
  • Auf die Butter Zimt-Zucker-Mischung verteilen, die Butter sollte bedeckt sein, aber es sollte nicht soviel sein, dass die Mischung beim Aufrollen runterfällt.
  • Die Fladen dann von schräg oben zum entgegengesetzten Ende aufrollen, damit ein dünne, lange Rolle entsteht. Beim Rollen darauf achten, dass keine Füllung aus der Rolle austritt (diese kann über denm Feuer sehr heiß werden und zu Verbrennungen führen!).
  • Diese Rollen dann um die Stöcke für das Stockbrot wickeln, angefangen von der Spitze des Stocks.
  • Dann das Stockbrot über einem Lagerfeuer "backen", bis es aussen schön braun geworden ist. Vorsichtig vom Stock lösen, fertig!

Notizen

Die einzelnen dünnen Rollen können gut vorbereitet werden und können im Kühlschrank gelagert werden. Sie sollten aber ca. 15 Minuten, bevor sie auf die Stöcke und über das Feuer kommen, aus dem Kühlschrank genommen werden.
Eine Stückgare (ca. 15 Minuten gehen der fertig geformten Gebäcke direkt vor dem Backen), wie sonst bei Hefegebäck, kann hier stattfinden, wenn die Rollen bereits auf den Stöcken sind. Sie ist aber kein Muss, daher ist sie im Rezept nicht aufgeführt.
Keyword Hefeteig, Stockbrot, Zimt, Zimt-Zucker, Zimtschneckisiert
Du hast das Rezept ausprobiert?Poste es doch auf Instagram und verlinke mich @wienerbroedblog oder tagge mich mit #rezeptvonwienerbroed!

Nachdem ich das Rezept schon vom Vorfeld von Midsommar vergessen hatte, wollte ich euch das Rezept eigentlich während meines Live-Zimtschnecken-Backens mit Andrea auf Instagram zeigen (eine Aufzeichnung findet ihr *hier*). Auch hier haben wir wieder soviel gequatscht, dass ich es erneut vergessen habe.

Der nächste Versuch sollte während meines Urlaubs in Dänemark stattfinden, aber hier war es glücklicherweise nicht mein Gequatsche, dass das Rezept verhindert hat. Ich hab dort sogar extra noch Stiche besorgt. Aber es gab einfach ein Feuer. Ja, es gab einen Grill, aber der war so klein, dass es nicht mal für Stockbrot gereicht hätte. Und ein Lagerfeuer ohne richtige Feuerstelle kam für mich natürlich nicht in Frage.

Stockbrot mit Freunden

Kaum zurück aus dem Urlaub ergab sich endlich eine Gelegenheit, Fotos für das Rezept zu machen und euch hier das Rezept zu präsentieren. DAs Feuer loderte in der Feuerschale im Garten und der Kleinste im Hause Wienerbrød war schon ganz aufgeregt, der kann von Zimtschnecken nämlich nicht genug bekommen.

Hier ist es also, mein Zimtschnecken-Stockbrot-Rezept. Ich hoffe es schmeckt euch genauso wie uns. Denn auch wenn das Rezept eigentlich für Midsommar geplant war, könnt ihr euch sicher sein, dass es das ganze Jahr über schmeckt (Ja, auch im Winter!). Es gibt also sicherlich noch ein paar Gelegenheiten, ein Feuer zu machen und die Stöcke rauszuholen.

Euch jetzt einen schönen Sonntag!

Katharina von Wienerbrød - dem Blog für Backen mit einer Prise Skandinavien
Zimtschnecken-Stockbrot, die Zimtschnecke unter den Stockbroten, fluffiger Hefeteig mit Zimt-Zucker-Füllung, um einen Stock gewickelt und über dem Feuer gebacken [wienerbroed.com]