Blaubeeren zum Frühstück? Na klar! {Haferflocken-Blaubeer-Kuchen}

Also, ich finde, es ist mal wieder Zeit für Blaubeeren, meint ihr nicht? Ich bin ja ein Blaubeer-Junkie, aber das letzte Rezept mit Blaubeeren ist schon sage und schreibe ein halbes Jahr her. Ja, klar, jetzt werden einige sagen, dass es ja auch gar keine Blaubeer-Zeit ist, aber wozu gibt es denn tiefgekühlte Beeren? So gehen Blaubeeren nämlich immer 🙂

Heute verstecken sich die Blaubeeren in einem leckeren Kuchen mit Haferflocken. So kann man die Blaubeeren auch prima mitnehmen, denn den Kuchen kann man prima am Vor- oder sogar Vorvortag backen und dann jeden Tag ein Stück mitnehmen. Zum Beispiel, wenn es mit dem Müsli morgens nicht knapp wird, ihr aber auf Obst und Haferflocken nicht verzichten wollt.

Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt: Müsli! Habt ihr das schon mal selbst gemacht? Nein, ihr auch nicht? Ich auch nicht, aber ich werde das in nächster Zeit mal ausprobieren, denn es gibt seit einiger Zeit ein tolles Buch einer wunderbaren Bloggerin, die auch schon zu Besuch bei mir auf dem Blog war: Maja von moeys kitchen. Sie hat letztes Jahr ihr erstes Buch rausgebracht, in „What’s for breakfast? MÜSLI!“ dreht sich rund um die beliebte Mischung, und da ich auch schon einmal ein Müsli von Maja probieren durfte, das in meinem „Post aus meiner Küche“-PÄckchen von ihr war, kann ich nur sagen, das lohnt sich. Lauter leckere Rezepte, nicht nur für Müsli an sich, sondern auch für Müsli-Snacks.

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)

Und jetzt ist Maja mit dem Titel ihres Buches Gastgeberin des aktuellen Blog-Events auf dem Blog „1x Umrühren bitte aka Kochtopf„. Und da passt mein Haferflocken-Blaubeer-Kuchen doch peeeeerfekt dazu, meint ihr nicht? Also mache ich da gleich mal mit. Und für euch gibt es jetzt das Rezept, das übrigens ratzfatzt geht:

Für ca. 8 Stück (20 x 20 cm-Brownie-Form)
Dauer: Vorbereitung 20 Minuten + Backen 25 Minuten

Teig:
90 g feine Haferflocken
90 g kernige Haferflocken
200 g Vollkornmehl
300 g brauner Zucker
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Butter

Blaubeer-Füllung:
300 g Blaubeeren (wenn TK, dann erst auftauen und gut abtropfen lassen)
2 EL Speisestärke
50 g Zucker

Außerdem: kleiner Topf, zwei Rührschüsseln, zwei Löffel, mit Backpapier ausgelegte Brownie-Form 20×20 cm
Ofen: 175°C Ober-/Unterhitze

Im kleinen Topf die Butter schmelzen.

In einer Rührschüssel die restlichen Zutaten für den Teig gut vermischen. Dann die geschmolzene Butter hinzugeben und zu einer gleichmäßigen Masse vermischen. Diese kann etwas krümelig sein.

Etwa 2/3 der Teigmasse jetzt in die Brownie-Form geben und zu einem gleichmäßigen Boden verteilen und fest zusammendrücken.

In der zweiten Schüssel die Zutaten für die Blaubeer-Füllung vermischen, diese dann auf den Boden verteilen.

Die restliche Teigmasse als Streusel darauf verteilen.

Für ca. 25 Minuten backen und vor dem Schneiden gut auskühlen lassen. Fertig!

Wie gesagt, der Kuchen eignet sich prima als Frühstücksersatz, aber er schmeckt natürlich auch zu jeder anderen Tageszeit. Und ist sowieso soooo lecker, dass er eh nicht lange überlebt. Ist also auch eine Idee, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt und mal was anderes auf dem Tisch stehen soll als die üblichen Verdächtigen. Geht nämlich auch mit allen anderen Beeren oder anderem Obst. Ich glaube, das werde ich im Sommer mal mit schwarzen Johannisbeeren ausprobieren, dann aber mit mehr Zucker. Oder was meint ihr, mit welchem Obst wäre das Rezept nocht gut?

 

P.s.: Wer sich jetzt wundert, dass frische Heidelbeeren auf den Bildern sind, obwohl ich doch was von TK-Beeren geschrieben habe: Als Deko eignen sich TK-Beeren leider üüüüüüüberhaupt nicht… und deshalb gab’s dafür frische. Im Kuchen sind aber leckerste kleine Wildblaubeeren aus Kanada, tiefgekühlt. Gibt’s in diversen Supermärkten 🙂

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